Faktische feindliche Übernahme der Phnom Penh Post, es gibt kein Recht mehr in Kambodscha zu sprechen

Wir haben gerade die Information von der Phnom Penh Post bekommen, dass die Zeitung, gerade jetzt, so gut wie geschlossen ist, in der Form wie es sie seit 1992 gab. Damit geht Hun Sen einen weiteren Schritt seine Alleinherrschaft für immer zu sichern. Es kommen schlimme Erinnerungen an die Zeit der Roten Khmer hoch. Es sind andere Mittel aber es brechen gerade sehr schlimme Zeiten an. Die Menschen in Kambodscha müssen nun mit einem Diktator leben, der schon ein führender Offizier in der Zeiten der Roten Khmer war oder riskieren, dass Krieg gegen sie geführt wird. Er hat schon im Herbst die größte Oppositionspartei – die von ca. 3 Millionen Menschen in Kambodscha gewählt wurde – verboten. Damit haben tausende Abgeordnete ihr Recht verloren in Kambodscha Politik zu machen. Viele Oppositionelle sind deswegen geflohen. Sam Sokha, die kürzlich nach Kambodscha abgeschoben wurde, wurde direkt festgenommen – berichtete die Phnom Peng Post am 8. Februar 2018. Hun Sen hatte schon angekündigt, dass er Oppositionelle töten will um an der Macht zu bleiben. Aber es wurden auch schon viele umgebracht in den Letzten Jahren. So wurden zum Beispiel Kem Ley, ein Grassroots Activist und politischer Kommentator, 2016 erschossen nachdem er kritisch über Hun Sen veröffentlichte. Gewerkschaftsführer Chea Vichea wurde 2004 ermordet. Umweltaktivisten Chut Wutty wurde 2012 ermordet. Am 8. Mai 2018 gab es Berichte, dass sechs Menschen, die sich gegen Landgrapping gewehrt haben, erschossen und zwei verletzt wurden. Kurz darauf wollten Menschen nicht mehr darüber sprechen, da sie Angst um ihr leben hatten. Am 8. Februar 2018 wurde San Rotha festgenommen da er auf Facebook sagte, dass Hun Sen autoritär ist. Aber viele Menschen wollen schon lange ein System, das auf gegenseitigen Respekt basiert, darauf, dass die Arbeiter_innen besser gestellt werden und dass die Armen im Land versorgt sind. Ein System, bei dem sich Menschen ihr leben sichern können ohne das ihnen von den Mächtigen einfach ihr Land weggenommen wird um sie sich zu bereichern. Es gibt Menschen in Kambodscha, die für die Freiheit einstehen. Mit dem Angriff auf die Phnom Penh Post will Hun Sen verhindern, dass diese Menschen sprechen dürfen.


STATEMENT FROM FORMER AND CURRENT NEWSROOM STAFF OF THE PHNOM PENH POST
May 7, 2018
We, the undersigned staff of The Phnom Penh Post, both current and former, condemn our new owner’s demands to take down today’s front page article about the paper’s sale and the owner’s links to high ranking officials in Cambodia and Malaysia.
Our article was written in an attempt to maintain the transparency and integrity of our paper as we have done for more than 25 years.
Representatives of the new owners arrived today and ordered that staff remove the article from our website. They did not cite any specific factual inaccuracies. As a direct result, they also fired our editor-in-chief.
Many staff have already resigned in protest. Others are choosing to stay based on personal circumstances. Regardless, all the undersigned express our disgust for this decision made in contradiction to the values of a free press that our hardworking staff have upheld since 1992.
Signed,
Yesenia Amaro
Ananth Baliga
Chhay Channyda
Daphne Chen
Mech Dara
Jodie DeJonge
Niem Chheng
Erin Handley
Leonie Kijewski
Quinn Libson
Alessandro Marazzi Sassoon
Khouth Sophak Chakrya
Kong Meta
Andrew Nachemson
Brendan O’Byrne
Ouk Suntharoth
James Reddick
Jenni Reid
Yon Sineat
Ben Sokhean
Robin Spiess
Rinith Taing
Stuart White
Contacts for media inquiries:
Erin Handley
Reporter
erin.ana.handley@gmail.com
+855 92 235 784
Daphne Chen
Reporter
daphnechen93@gmail.com
+855 61 828 478


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