Refugee Black Box Concerts: 27.-29. Januar in Jena: Diskussionsveranstaltungen, Ausstellung, Demo und Konzert am Samstag

Refugee Black Box: 27.-29. Januar in Jena: Diskussionsveranstaltungen, Ausstellung, Demo und Konzert am Samstag.
Break the Deportation DNA Chain: „Refugee Black Box “

27.1.2017:
Black Box Event! WE WILL RISE كُلّﻪ ما تَمامْ in Jena: Refugee Community Struggles Photo Exhibition on Freitag, 27.01.17
Black Box - The Voice Refugee Forum

Conerts 28.01.2017: Saturday at 10pm in Cafe Wagner
Cultural Contributions and Solidarity Live Concerts in Café Wagner , Wagnergasse 26 07743 Jena . With:

– Schwabinggrad Ballett together with the performance group Arrivati who call themselves „autonomous collective of refugees and People of Colour“, from Hamburg.

– System D „a crossing borders musical experience, challenging the oppression, political situation, borders control: Reggae is not dead.“ (Leipzig)

[Testimony] The symbol of the Refugee Black Box: Break the silence, break deportation by Regina Mauricia Kiwanuka
http://thevoiceforum.org/node/4320

Black Box Event! WE WILL RISE كُلّﻪ ما تَمامْ in Jena: Refugee Community Struggles Photo Exhibition on Freitag, 27.01.17

Break the Deportation DNA Chain: „Refugee Black Box – The irrepressible voice and power of the afflicted“ – Beyond the Court rooms!

Break the Deportation DNA Chain: „Refugee Black Box – die ununterdrückbare Stimme und Kraft der Gequälten“– Jenseits der Gerichtssäle!

Briser la chaîne ADN des expulsions : „Refugee Black Box – La voix irrépressible et le pouvoir des affligés“ – Au-delà de la salle d’audience!

Anuncio oficial: Romper la cadena de ADN de expulsión: „La Caja Negra de los Refugiados – la voz incontenible y la fuerza de los torturados“ – Más allá de las salas de audiencia

Thueringen Based Activists Set „The Freedom Agenda“ For Dr. Maqsud Aghayev in Apolda Court

Greating to Ausländerbehörde Apolda.

Thueringen Base Activists Set „The Freedom Agenda“ For Dr. Maqsud Aghayev in Apolda Court.
The Refugee Activist, Maqsud Aghayev was under the threat of deportation by the Foreign Office Authority in Apolda, he was unlawfully charged to court as to facilitate his deportation from Apolda, Germany.

„The case of Dr. Maqsud was very good. The Court stopped the case against him just after 10 minutes from start. The Judge didn‘t even hear from Frau Ernst of the Foreign office in Apolda because the case in general was unlawful.
20 people were there from Jena and Erfurt. A journalist from OTZ was also there and took a photo at the end.“ by Miloud Lahmar Cherif

Step by step we will bring down the deportation regime!

Detail report will follow soon.
Prozess gegen Flüchtlingsaktivisten: Erneute Strafanzeige der Ausländerbehörde Apolda gegen Magsud Aghayev

Stellungnahme von Herrn Aghayev Magsud zu den Vorwürfen von der Ausländerbehörde Apolda

Aghayev Magsud - The VOICE Refugee Forum- Apolda

Ihr könnt meinen Kampf unterstützen. Kommt zur Gerichtsverhandlung am 18.01.2017 um 10.15 Uhr am Amtsgericht in Apolda, Jenaer Straße 8, 99510 Apolda. Aghayev Magsud – The VOICE Refugee Forum- Apolda

Prozess gegen Flüchtlingsaktivisten: Erneute Strafanzeige der Ausländerbehörde Apolda gegen Magsud Aghayev http://thevoiceforum.org/node/4306

Ich, Aghayev Magsud, bin seit 2009 Aktivist bei „The VOICE Refugee Forum“ und der „Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und Migrantinnen“. Seitdem werden mir durch die Ausländerbehörde Apolda Steine in den Weg gelegt! Jetzt verweigern sie mir seit fast 2 Jahren die rechtmäßige Verlängerung meines Aufenhalts und haben nun auch ein Gerichtsverfahren gegen mich angestrengt, in dem sie mir vorwerfen, ich hätte meinen Pass einem Fremden zur Ausreise überlassen. Im Folgenden möchte ich den Hintergrund des Gerichtsverfahrens darlegen.

Ich habe meine Aufenthaltsgenehmigung im Jahr 2010 nach §25.3 bekommen, da ich eine 60prozentige Behinderung habe. Die Ausländerbehörde Apolda hat mir meine Aufenthaltsgenehmigung 2012 für drei Jahre verlängert. Am 13. Februar 2015 ist sie abgelaufen. Zuerst behaupteten sie, man könne die Aufenhahltsgenehmigung nicht verlängern, da man meine Fingerabdrücke nach Berlin senden und auf eine Antwort warten müsse. Später wurde mir gesagt, dass sie noch auf einen Brief von Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) warteten. Ich fuhr selbst zum BAMF nach Hermsdorf und stellte die Frage, warum mir meine Aufenthaltsgenehmigung nicht verlängert wird. Darauf hin sagten sie mir, dass sie schon vor längerer Zeit einen Brief nach Apolda geschickt hätten. Im Text des Briefs stand, dass die Abschiebung Herr Aghayevs verboten wird. Mit der Kopie des Briefes ging ich in die Ausländerbehörde Apolda und stellte die Frage, warum sie eine Anfrage auf eine Abschiebung beim BAMF beantragt hätten. Sie müssten doch wissen, dass nach dem §25.3 eine Abschiebung ausgeschlossen ist. Die Mitarbeiterin der Ausländerbehörde hat gesagt, sie wollten irgendetwas überprüfen. Warum oder was sie prüfen wollten, habe ich nicht verstanden. Sie haben noch einmal alle möglichen Dokumente verlangt und getrennt dazu schriftlich eine Auskunft von mir, wie oft ich nach Aserbaidschan gereist bin. Da ich noch nicht so gut schreiben konnte, bat ich die Mitarbeiterin der Ausländerbehörde, mir dabei zu helfen. Dazu habe ich erklärt, dass ich einen Besucher hatte, meinen Freund aus Baku. Er hatte mich gefragt, ob ich etwas mit ihm nach Aserbaidschan schicken möchte. Ich packte daraufhin eine Tasche mit Geschenken für meine Kinder und gab sie ihm mit. Ich habe ihr auch gesagt, dass er mich von Aserbaidschan aus gleich anrief, um mir zu sagen, dass mein Pass in der Tasche gewesen sei und dass er in 10 Tagen wiederkommen und ihn mir mitbringen würde. Die Mitarbeiterin bat mich ihr handgeschriebenes Protokoll zu unterschreiben, was ich auch getan habe. Ein paar Tage später bekam ich Post mit einer Vorladung von der Polizei Apolda. Die Mitarbeiterin der Ausländerbehörde hatte mich angezeigt, dass ich angeblich meinen Pass zur Verfügung gestellt hätte, um jemanden nach Baku ausreisen zu lassen! Nachdem ich aber meinen Pass bei der Polizei sofort vorlegen konnte, durfte ich wieder gehen. Später bekam ich Post von der Staatsanwaltschaft Erfurt, dass die Sache abgeschlossen ist. Mit diesem Brief ging ich wieder zur Ausländerbehörde und fragte, wann ich meine Aufenthaltsgenehmigung endlich bekommen würde. Als sie daraufhin sagten, sie müssten noch auf einen Brief von der Staatsanwaltschaft Erfurt warten, habe ich selber dort angerufen und gefragt, warum es so lange dauert. Mir wurde gesagt, dass die Ausländerbehörde einen Widerspruch in der Sache eingereicht hat.

Bei meinem nächsten Besuch in der Ausländerbehörde zeigte man mir ein Blatt Papier und sagte „Siehst du? Du hast selber unterschrieben, dass du deinen Pass für einen Fremden zur Ausreise zur Verfügung gestellt hast!“ Ich schaute mir den Brief an und stellte fest: „Wie kann es sein, dass ich es unterschrieben habe? Als ich Ihnen davon erzählt habe, haben Sie alles mit einem Stift auf ein Blatt Papier geschrieben und jetzt sehe ich einen Text, der mit einem Rechner geschrieben wurde und der Text darin ist mir auch nicht bekannt!“ Unter dem vorgedruckten Text war meine Unterschrift zu sehen. Ich sagte: „Das ist doch eine Dokumentenfälschung!“ Die Mitarbeiterin hat mich angeschaut und auf emotionale Weise gesagt: “Egal!”.

Angesichts des Engagements, mit dem die Ausländerbehörde bei übergeordneten Behörden und durch offensichtlichen Betrug versucht, mir rechtliche Vergehen nachzuweisen, ist es offensichtlich, dass es ihr Anliegen ist, mich abzuschieben! Ich will in dieser Sache weiter kämpfen solange bis die Ausländerbeörde Apolda in ihren Schikanen gestoppt wird.

Ihr könnt meinen Kampf unterstützen. Kommt zur Gerichtsverhandlung am 18.01.2017 um 10.15 Uhr am Amtsgericht in Apolda, Jenaer Straße 8, 99510 Apolda.

Aghayev Magsud- The VOICE Refugee Forum – Refugee Community Apolda

Invitation 14.1. – 3pm – Jena: Break Deportation Network Meeting

Sharing Is Caring, In Solidarity We Remain Connected

Invitation to Break Deportation Network Meeting at the 14.1. – 3pm – Jena – „Haus auf der Mauer“.
Join the Campaign on Refugee Self-organisation in Thueringen continues

What is it?
- open meetings once a month in different cities in thuringia
- especially for refugees to come together and talk about theirproblems internally and also to – – publish them (for example in a campaign)

Topics:
- situation of refugees in different cities and camps (Lager);
- general political situation
- self organisation of refugee communities
-concrete solidary campaigns against the whole deportation system like the presentation of Balkan refugees fighting against deportation in Jena

Self conception:
In the rich countries of the world there is a culture of deportation and this racist structure destroys people psychological and physiological. Thats why it is important not only to help in single cases but to destroy this wohle structure.

Therefore we try to find options for acting and mobilising others to join the self organised struggle. The bigger / stronger the self organisation is the stronger is the solidarity against isolation and deportation.

There are already strong networks of selforganisation which can be used for that like The Voice Refugee Forum in Jena or Roma Thüringen in Erfurt. But all affected people need to organise to empower themselves and fight for their rights together.

Although it is a long fight and in the moment we reach only small steps of improvement, there is more to win then to loose. Deportation is part of the political system and thats why there has to be a political resistance against it.

Contact e-mail:
roma-thueringen@posteo.de
thevoicerefugeeforum@riseup.net

Einladung 14.1. – Jena: Break Deportation Treffen

Sharing Is Caring, In Solidarity We Remain Connected

Einladung zum Break Deportation Netzwerk Treffen am 14.01.2017 um 15.00 Uhr, Haus auf der Mauer – Jena.
Beteilige dich an der Kampagne für die Selbstorganisation Geflüchteter in Thüringen

Was ist das?:
- ein offenes Treffen, welches ein Mal im Monat in verschiedenen Thüringer Städten stattfindet
- insbesondere sollen Geflüchtete zusammen kommen, um über ihre Probleme zu sprechen und diese auch zu veröffentlichen (z.B. in einer Kampagne)

Themen:
- Situation geflüchteter Menschen in verschiedenen Städten und Lagern
- die generelle politische Situation
- Selbstorganisation von Geflüchteten
- konkrete solidarische Kampagnen gegen das gesamte System der Abschiebungen, wie z.B. die Vorstellung der Kampagne balkanischer Geflüchteter aus Jena, die gegen ihre Abschiebung kämpfen

Selbstverständnis:
In den reichen Ländern der Erde gibt es eine Kultur der Abschiebung und diese rassistische Struktur zerstört Menschen seelisch und körperlich. Deshalb ist es notwendig nicht nur in einzelnen Fällen von Abschiebung zu helfen, sondern diese gesamte Struktur zu zerstören.

Um das zu erreichen suchen wir nach Handlungsmöglichkeiten und mobilisieren Andere, sich dem selbstorganisierten Kampf anzuschließen. Denn je größer / stärker die Selbstorganisation ist, desto stärker ist die Solidarität gegen Isolation und Abschiebungen.

Es gibt in Thüringen schon starke selbstorganisierte Netzwerke Geflüchteter, wie The Voice Refugee Forum in Jena und Roma Thüringen in Erfurt. Diese Netzwerke können genutzt werden. Doch alle Betroffenen müssen sich selbst organisieren um sich selbst zu ermächtigen zusammen für ihre Rechte zu kämpfen.

Obwohl das ein langer Kampf ist und wir im Moment nur kleine Verbesserungen erreichen, gibt es in diesem Kampf mehr zu gewinnen als zu verlieren. Abschiebung ist Teil des politischen Systems und muss daher mit politischen Widerstand beantwortet werden.

E-Mail Kontakt:
roma-thueringen@posteo.de
thevoicerefugeeforum@riseup.net

Oury Jalloh Campaign: „When Exposing a Crime is treated as committing a Crime, You Are Ruled By Criminals.“

break the silents!

7th January, 2017 at 14.00 O’clock at the main Train station in Dessau.

[German] Kampagne Oury Jalloh: „Wenn das Aufdecken eines Verbrechens selbst als ein Verbrechen behandelt wird, bist du von Verbrechern beherrscht.“

[Frensh] Campagne d‘Oury Jalloh: «Quand on expose un crime et qu’on se fait traiter comme commettant un crime, c’est être gouverné par des criminels ».

Oury Jalloh Campaign: „When Exposing a Crime is treated as committing a Crime, You Are Ruled By Criminals.“

On the 7th of January 2005, 2 African brothers Oury Jalloh and Layé Alama Kondé, were murdered by German Police in Dessau and Bremen (Germany) respectively.

The murder of Oury Jalloh is not singular nor is the perpetrator of the crime individual. It was a collective, systemic and systematically State-organized crime that still goes unabated.

The LIVES of Africans/Black people and also other minorities do not matter in Germany/Europe

Come to Dessau and fight for the lives that don’t seem to matter.

7th January, 2017 at 14.00 O’clock at the main Train station in Dessau.

12 years have passed since Oury Jalloh and Layé Alama Konde were murdered in police cells in Dessau (with both hands and feet tied to tiled walls and floor) and Bremen (through poisoning) respectively. It’s only through the tireless struggle of a few activists and networks that we have succeeded in getting a glimpse of collective and organized criminality on the part of the German State, in the clearing up of evidence in both cases, which definitely proved that these brothers were murdered.

For Oury Jalloh, the official prosecutor’s thesis of suicide has been disproved by various facts and indices while some activists that have been behind the case have been unjustly prosecuted and are still being persecuted with repeated police violence during demonstrations as a consequence.

The same day in Bremen, another African fatally succumbed to emetics forcefully administered to him by German police. In all these years, none of the trials against policemen, that were only opened up after immense pressure, led to an enlightenment on the circumstances of both Oury Jalloh and Laye Alama Konde’s deaths.

This continuous colonial reality, reflected through organized killing of to be Migrants in the Mediterranean, the deportation practices, the investigations against relatives of the victims of NSU or the rise of the AfD and other right-wing entities in Germany and Europe makes it more important than ever for us to come together to challenge and fight these evils of the 21th Century.

Remembering and fighting for justice for Oury Jalloh, Layé Kondé, Mariame Saar, Christy Schwundeck, Dominique Kuomadio (the list goes on) and all the others is a matter of self-defense.

The more united we are in challenging and defending ourselves and values against these monsters of the 21th Century, the more we expose the cracks of a world order and systems that have failed Humanity and will destroy Humanity if we do not stop them.

OURY JALLOH IS NOT AN INDIVIDUAL CASE — NO ONE WILL BE FORGOTTEN!

RESPECT OUR EXISTENCE – OR – EXPECT OUR RESISTANCE!

Call and Press statement of The VOICE Refugee Forum Network
Berlin, 22.04.2014
„When exposing a crime is treated as committing a crime, you are ruled by criminals.“ This is why we desperately need System change in Germany.“

Fax Dokumentation – „Roma-Black Box Solidarity“

Fax-Action -> all Faxes send from the Converenz -> to Ausländerbehörde…

Ausländerbehörde Erfurt z.H. Amtsleiter Herr Heinemann
Tel. +49 361 655-5444
Fax +49 361 655-7609
E-Mail: Auslaenderbehoerde@Erfurt.de
Bürgermeister-Wagner-Straße 1, 99084 Erfurt

Dies sind Faxe die an die Ausländerbehörde in Solidartät von der Konferenz aus Verschickt wurden. Die Roma Solidaritäts-Veranstaltung mit Diskussion und Kulturprogramm war am 17.12.2016, 16.00 Uhr in Erfurt, Schillerstraße 44, Filler.

Break Deportation Aktion in Erfurt – „Roma-Black Box Solidarity“

Break Deportation Aktion in Erfurt – „Roma-Black Box Solidarity“

Roma Solidaritäts-Veranstaltung mit Diskussion und Kulturprogramm

17.12.2016, 16.00 Uhr in Erfurt, Schillerstraße 44, Filler

This is the first Solidarity Event of our campaign to stop the deportation of the Roma family Haliti / Ristic

Refugee activists will speak on their experiences with deportation and social exclusion in Thüringen and Germany to overcome the different faces of injustice in Europe. After that their will be live music and other cultural programm.

By coming together, we will continue to learn from each other, develop our strength by continued self-empowerment to break the deportation culture and to overcome the different faces of injustice in Europe. Most of us are victims of war, brutal and greedy exploitation and exclusion. Some of us lost our families, many of us are separated from their children, wives and husbands, while countless number of us died on the journey to Europe under the watchful eyes of FRONTEX. As a result, many of us remain traumatised today. Yet, instead of being given the necessary therapeutic and other support, we are discriminated against, subjected to various forms of psychological torture and expected to gratefully accept our unspoken label of „Untermensch“ in the name of refugees because we don‘t have bombs raining on us.

Deportation is criminal and corruption of the deportation system! Fight racist nationalism!

Stop the deportation! Support the fax campaign for the right of residence of Shani Haliti and his both children Emil and Emanuel Ristic family from Serbia:
http://breakdeportation.blogsport.de/…/faxkampagnne-fuer-d…/

Campaign:
We are going to discuss the refugee-migrants campaign to Break the deportation culture of the German and European racist nationalism; to fight the deportations, the violations and the crimes by deportation, the corruption of the deportation system, the ignorance of human dignity in freedom of movement by the German elites and politicians.

Break Deportation Erfurt.

Break Deportation Aktion in Erfurt – „Roma-Black Box Solidarity“

Roma Solidaritäts-Veranstaltung mit Diskussion und Kulturprogramm

17.12.2016, 16.00 Uhr in Erfurt, Schillerstraße 44, Filler

Dies ist die erste Solidarität-Veranstaltung unserer Kampagne mit dem Ziel die Abschiebung der Roma Familie Haliti/Ristic zu stoppen.

Geflüchtete Aktivist*innen werden über ihre Erfahrungen mit Abschiebung und Ausgrenzung in Thüringen und Deutschland sprechen. Danach wird es Live Musik und andere Kulturbeiträge geben.

Durch unser Zusammenkommen werden wir weiter voneinander lernen, wie wir unsere Stärke durch Selbstermächtigung ausbauen können, um die Kultur der Abschiebung zu durchbrechen und die unterschiedlichen Facetten der Ungerechtigkeit in Europa zu überwinden. Die meisten von uns sind Opfer von Krieg, brutaler und habgieriger Ausbeutung sowie Ausgrenzung. Einige von uns haben ihre Familie verloren, viele von uns sind getrennt von ihren Kindern, Ehefrauen- oder Männern während unzählige von uns auf ihrem Weg nach Europa unter den wachsamen Augen von FRONTEX gestorben sind. Aus diesem Grund sind heute viele von uns traumatisiert. Doch anstatt das man uns die nötige therapeutische und andere Unterstützung gibt, werden wir diskriminiert und erleiden verschiedene Formen der psychologischen Folter. Es wird von uns erwartet, dass wir dankbar das unausgesprochene Label „Untermensch“ in der Bezeichnung Flüchtling akzeptieren, weil hier keine Bomben auf unsere Köpfe fallen.

Abschiebung ist ein Verbrechen und Teil des korrupten Abschiebesystems!
Gegen Rassismus und Nationalismus!

Stoppt Abschiebungen! Unterstützt die Faxkampagne für den Aufenthalt von Shani Haliti und seinen beiden Kindern Emil and Emanuel Ristic aus Serbien: http://breakdeportation.blogsport.de/…/faxkampagnne-fuer-d…/

Kampaigne:
Wir wollen die Kampagne der Flüchtlinge und MigrantInnen gegen die rassistische Kultur der Abschiebung des deutschen und europäischen Nationalismus, gegen die verbrecherischen Abschiebungen, die Korruption des Abschiebesystems und gegen die Ignoranz der deutschen Eliten und PolitikerInnen gegenüber der menschlichen Würde und der Bewegungsfreiheit, diskutieren.

Break Deportation Erfurt.